Zum Wintersemester 1975/76 begann mein Studium der Pädagogik an der Universität Würzburg, das ich mit dem Diplom abschließen wollte. Die vorgeschriebenen Nebenfächer waren Psychologie und Soziologie.

Schon im zweiten Studienjahr stellte ich fest, dass das Studium sehr praxisfern war und mir wenig Chancen auf dem Arbeitsmarkt eröffnen würde. Da ich schon einmal das Studienfach gewechselt hatte (vor dem zweijährigen Wehrdienst als Zeitsoldat hatte ich im Wintersemester 1972/73 Betriebswirtschaft an der Universität Göttingen studiert), kam ein erneuter Wechsel nicht in Frage. Aber ein Auslandsstudium, das mir eine Tätigkeit in dem damals expandierenden Beratungswesen ermöglicht, würde sicherlich meine Chancen verbessern.

So schrieb ich mich für den Master-Studiengang "Counseling and Guidance" an der State University of New York at Albany ein. Aufgrund einer Partnerschaft mit der Universität Würzburg musste ich dort keine Studiengebühren bezahlen. Faszinierend waren für mich die ganz andere Zusammensetzung der Studentenschaft (viele Kommilitonen waren bereits mehrere Jahre lang berufstätig gewesen), die große Praxisnähe des Studiengangs und der partnerschaftliche Umgang der Professoren mit den Studierenden.

1. Karriere: Psychotherapie

In dem Studienjahr in Albany lernte ich viele Beratungsansätze und -formen kennen. Besonders interessierte mich die Familientherapie, die erst vor wenigen Jahren entwickelt worden war. So beschloss ich, für meine Diplomarbeit an der Universität Würzburg das Thema "Die Pluralität familientherapeutischer Ansätze in den USA am Beispiel Philadelphias" zu wählen. Ich stellte die Arbeit während eines Studienjahrs an der University of Cape Town fertig, wo ich im Fach Sozialarbeit immatrikuliert war. Im September 1980 bestand ich die Diplom-Hauptprüfung mit der Studienrichtung "Sozialpädagogik und Sozialarbeit" an der Universität Würzburg.

Bei der Beschäftigung mit den verschiedenen Ansätzen der Psychotherapie und der Familientherapie war mir aufgefallen, dass die Vertreter der einzelnen Schulen ganz unterschiedliche psychische bzw. familiale Strukturen und Prozesse fokussieren. Dementsprechend nehmen sie nur einen Ausschnitt der individuellen bzw. Familienrealität wahr. Dies ist für Therapeuten unverzichtbar, da sie eine "handhabbare" Auswahl aus der Unmenge der in der Beratungssituation auf sie einströmenden Eindrücke treffen müssen, um effektiv handeln zu können. Auf einer eher wissenschaftlichen Ebene müsste es aber möglich sein, die verschiedenen Therapieansätze miteinander zu vereinbaren, um ein Bild von der gesamten individuellen bzw. Familienrealität sowie von der Gesamtheit möglicher therapeutischer Vorgehensweisen und Methoden zu erhalten.

So beschloss ich, mein Studium an der Universität Würzburg mit dem Ziel der Promotion fortzusetzen und wählte für meine Dissertation das Thema "Integrative Familientherapie. Eine systematische Darstellung der Konzepte, Hypothesen und Techniken amerikanischer Therapeuten". In diesen Studienjahren entstanden auch meine ersten (Buch-) Veröffentlichungen:

  • Zunächst ging es mir darum, (amerikanische) familientherapeutische Ansätze in Deutschland bekannt zu machen. Dem diente z.B. das 1984 von der Fachbuchhandlung für Psychologie veröffentlichte "Buch der Familientherapie. Sechs Schulen in Theorie und Praxis". Die letzte (sechste) Auflage erschien im Jahr 2002.
  • Ferner nutzte ich die Kontakte zu amerikanischen Therapeuten, um auch in den USA einen Sammelband zu publizieren: "Helping Families with Special Problems" erschien 1983 bei Aronson.
  • Auch übertrug ich den Gedanken der Integration auf die verschiedenen Disziplinen (Philosophie, Soziologie, Psychologie, Politik, Sozialarbeit usw.), die sich mit Familien befassen, und forderte, deren Erkenntnisse in einer "Wissenschaft von der Familie" miteinander zu vereinbaren. Als Vorbereitung sollte der von mir herausgegebene Sammelband "Die Familie. Beiträge aus verschiedenen Forschungsbereichen" dienen, der 1984 bei Haag + Herchen gedruckt wurde.

Im Juni 1985 bestand ich das "Philosophische Doktorexamen" und durfte mich noch im gleichen Jahr über eine Veröffentlichung meiner Dissertation durch den Springer-Verlag (Heidelberg) freuen, die immer noch als Softcover und als E-Book erhältlich ist.

Helping    Familientherapie    

Noch bis Mitte der 1900er Jahre befasste ich mich mit verschiedenen Therapieformen bzw. deren Integration. In dieser Zeit entstanden die Monographie "Scheidungszyklus und Scheidungsberatung: Ein Handbuch" (Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1991), die Sammelbände "The Divorce and Divorce Therapy Handbook" (Northvale, London: Aronson 1989, 2. Aufl. 1993, Paperback 1996) und "Praxis der Psychotherapie: Fünf Therapierichtungen in Fallbeispielen" (herausgegeben mit Georg Hörmann, Opladen: Westdeutscher Verlag 1992) sowie viele Fachartikel wie beispielsweise

  • Psychotherapie. Charakteristika und neue Entwicklungen. Integrative Therapie 1988, 14, S. 269-280
  • Psychotherapie zwischen Wissenschaft und Alltagstheorie. Praxis der Psychotherapie und Psychosomatik 1988, 33, S. 51-54
  • Eklektische und Integrative Psychotherapie. Fünf Bewegungen zur Überwindung der Vielzahl von Therapieansätzen. Psychologische Rundschau 1988, 39, S. 201-211
  • Erklärungsmodelle und Behandlungsansätze für Verhaltensstörungen und psychische Probleme. Die Notwendigkeit der Integration. Soziale Arbeit 1988, 37, S. 129-134
  • Schulische Lern- und Verhaltensstörungen. Die Einbeziehung der Familie in die Behandlung. Zeitschrift für Pädagogische Psychologie 1989, 3, S. 229-237
  • Gemeinsamkeiten von Psychotherapieansätzen. Integrative Therapie 1990, 16, S. 246-259
  • Familientherapie: Zur Vereinbarkeit von Therapieansätzen. Psycho 1995, 21, S. 405-408

Weitere Veröffentlichungen zu diesem Themenbereich sind im Gesamtverzeichnis meiner Publikationen zu finden. Zwei Bücher und viele Fachartikel können auch hier als HTML- oder PDF-Dateien abgerufen werden.

Des Weiteren wurde ich Mitglied der "Society for the Exploration of Psychotherapy Integration" (SEPI) (1984-1991), Mitglied des Editorial Board (später: Associate Editor) des "International Journal of Eclectic Psychotherapy" (später: "Journal of Integrative and Eclectic Psychotherapy") (1985-1991) und Fellow der "International Academy of Eclectic Psychotherapists" (IAEP) (1985-1991).

2. Karriere: Familienforschung

Nach meiner Promotion war ich zunächst zwei Jahre lang als Referent bei der Hanns-Seidel-Stiftung in München beschäftigt, wo ich in der Koordinationsabteilung die Programme "Fachhochschulförderung", "Graduierte im Ausland" und "Graduiertenförderung" aufbaute. Ab Oktober 1986 war ich dann als wissenschaftlicher Angestellter in der neu gegründeten Abteilung "Familienforschung" des Staatsinstituts für Frühpädagogik und Familienforschung (IFP) tätig. Hier war ich u.a. für das Projekt "Situation von Ehen" (1987-1989) zuständig. Es umfasste Literaturanalysen zur Ehequalität, über junge Ehen sowie über Frühehen und deren Probleme.

In den folgenden Jahren verfasste ich viele Publikationen - zum Teil auch in meiner Freizeit -, in denen ich Erkenntnisse aus dem Bereich der Familienforschung vor allem für Sozialarbeiter, Pädagogen und Studierende aufbereitete. Solche Bücher hatte ich während meines praxisfernen Studiums an der Universität Würzburg vermisst, wo ich trotz der Spezialisierung auf die Studienrichtung "Sozialpädagogik und Sozialarbeit" kaum mit entsprechender Fachliteratur konfrontiert worden war. Zugleich veränderte sich allmählich mein Schreibstil, da ich für meine neuen Zielgruppen gut verständlich sein wollte.

Familie    Cover Familie    Mutterschaft

Im Rahmen dieser Karriere entstanden z.B. die Monographien "Familien: Soziologie, Psychologie. Eine Einführung für soziale Berufe" (Freiburg: Lambertus 1991, 2. Aufl. 1993) und "Die Familie in Gegenwart und Zukunft: Positionen, Provokationen, Prognosen" (Norderstedt: Books on Demand 2009) sowie der Sammelband "Mutterschaft, Vaterschaft" (herausgegeben mit Wassilios E. Fthenakis, Weinheim, Basel: Beltz 2002). Auch verfasste ich Fachartikel wie beispielsweise:

  • Frühehen: Entwicklung und Probleme. Unsere Jugend 1989, 41, S. 431-441
  • Die Bedeutung der Familie für das Kind. Beitrag 7. In: Evangelische Aktionsgemeinschaft für Familienfragen in Bayern/Diakonisches Werk der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (Hrsg.): Zum Thema: Kind. Teil 2 der Arbeitshilfe zum Thema: Familie. Nürnberg: Selbstverlag 1989
  • Nichteheliche Lebensgemeinschaften in den USA. Neue Forschungsergebnisse. Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft 1990, 16, S. 121-125
  • Kindheit in der Familie. Aus Politik und Zeitgeschichte 1990, B 40-41/90, S. 14-20
  • Einstellungen zu Ehe und Familie. Wege zum Menschen 1991, 43, S. 32-42
  • Teilfamilien: Strukturen, Probleme, Beratung. Soziale Arbeit 1991, 40, S. 358-365
  • Stieffamilien: Entwicklung, Charakteristika, Probleme. Unsere Jugend 1993, 45, S. 33-44
  • Die Familie als kindliche Erfahrungsumwelt. In: Wolfgang Tietze, Hans-Günther Roßbach (Hrsg.): Erfahrungsfelder in der frühen Kindheit: Bestandsaufnahme, Perspektiven. Freiburg: Lambertus 1993, S. 16-34
  • Ehe und Familie im Licht sozialwissenschaftlicher Umfragen. Unsere Jugend 1994, 46, S. 33-42
  • Veränderte Kindheit - gefährdete Kindheit. Grundschulmagazin 1994, 9 (6), S. 4-6
  • Die Normierung, Pathologisierung, Kasernierung und Programmierung des Kindes. Forum SOZIAL 2009, Heft 2, S. 20-22 (auch erschienen in: Im Dienst der Kirche 2009, 90, Heft 3, S. 8-10)
  • Das Ende der Familienerziehung!? Schule heute 2011, 51 (5), S. 11-12
  • Wie viel Zeit wenden Eltern für ihre Kinder auf? KinderTageseinrichtungen aktuell, KiTa BY 2015, 27, S. 236-237

Viele Erkenntnisse aus der Familienforschung flossen auch in Publikationen mit anderen Schwerpunkten ein. Drei Bücher und viele Fachartikel können hier als HTML- oder PDF-Dateien abgerufen werden.

3. Karriere: Kinder- und Jugendhilfe

In der Abteilung "Familienforschung" des Münchner Staatsinstituts war ich noch für folgende Projekte aus dem Bereich der Jugendhilfe zuständig:

  • "Offene Adoptionsformen" (1986-1988): Dieses auf Anregung des Bayerischen Landtags durchgeführte Projekt umfasste die Analyse vor allem amerikanischer Veröffentlichungen und die Erarbeitung von Empfehlungen für die Adoptionsvermittlungsstellen der Jugendämter und Wohlfahrtsverbände. Die Forschungsergebnisse wurden dem Landtag seitens des Bayerischen Sozialministeriums zur Verfügung gestellt.
  • "Inkognitoadoptionen und offene Formen der Adoption im Freistaat Bayern" (1988-1992): Bei diesem von mir initiierten Projekt konzipierte ich zwei umfangreiche Fragebögen, mit denen zum einen die Einstellungen bayerischer Adoptionsvermittler und zum anderen Daten über die im Jahr 1990 erfolgten Adoptionen bzw. über die zur Adoption freigegebenen Kinder, ihre leiblichen Eltern und die ausgewählten Adoptiveltern erfasst wurden. Ich wertete die Befragungsergebnisse unter Verwendung von SPSS statistisch aus. Dies blieb die einzige empirische Studie, die von mir durchgeführt wurde.

Mit dem Thema "Adoption" stieg ich in die Fortbildung von Sozialarbeitern ein. Ferner referierte ich auf einigen Veranstaltungen für Adoptivfamilien. Zu einem längerfristigen Engagement wurde die Leitung eines Kurses und eines Gesprächskreises für Adoptiveltern und Adoptionsbewerber beim Haus der Familie in München, die sich über mehr als zwei Jahre erstreckten und mit drei Wochenendfreizeiten verbunden waren.

Wenn man sich mit Adoptionen befasst, ist es naheliegend, sich auch mit dem Pflegekinderwesen zu beschäftigen. Aber auch der gesamte Bereich der Kinder- und Jugendhilfe stieß auf mein Interesse, zumal in dieser Zeit - genauer gesagt, am 26. Juni 1990 - das SGB VIII verabschiedet worden war und nun umgesetzt werden musste. Noch wichtiger als die Weiterverbreitung von Erkenntnissen der Familienforschung war es mir nun, gut verständliche Literatur für die Aus- und Fortbildung von Sozialpädagogen und Sozialarbeitern zu verfassen. So entstanden die Sammelbände:

  • Hilfen für Familien. Ein Handbuch für psychosoziale Berufe. Frankfurt: Fischer Taschenbuch Verlag 1990 (2. Aufl. 1992)
  • Praxis der Kinder- und Jugendhilfe. Handbuch für die sozialpädagogische Anwendung des KJHG. Weinheim, Basel: Beltz 1992 (2. Aufl. 1995)
  • Adoption: Grundlagen, Vermittlung, Nachbetreuung, Beratung (herausgegeben mit René A.C. Hoksbergen). Freiburg: Lambertus 1993
  • Handbuch der Kinder- und Jugendbetreuung (herausgegeben mit Ingeborg Becker-Textor). Neuwied, Kriftel, Berlin: Luchterhand 1993
  • Allgemeiner Sozialdienst. Ein Handbuch für soziale Berufe. Weinheim, Basel: Beltz 1994
  • Familienpflege: Forschung, Vermittlung, Beratung (herausgegeben mit Peter Klaus Warndorf). Freiburg: Lambertus 1995
  • Hilfen für Familien. Eine Einführung für psychosoziale Berufe. Weinheim, Basel: Beltz 1998

Hilfen    Praxis    Adoption

Handbuch Kinderbetreuung    Familienpflege    Hilfen1

Ferner verfasste ich viele Fachartikel wie beispielsweise:

  • Offene Adoption von Säuglingen. Unsere Jugend 1988, 40, S. 530-536
  • Adoptierte auf der Suche nach ihrer Herkunft. Soziale Arbeit 1988, 37, S. 456-462
  • Offene Adoption älterer Kinder. Jugendwohl 1989, 70, S. 10-17
  • Vergessene Mütter, die nicht vergessen können. Leibliche Eltern von Adoptivkindern. Neue Praxis 1989, 19, S. 323-336
  • Die unbekannten Eltern. Adoptierte auf der Suche nach ihren Wurzeln. Zentralblatt für Jugendrecht 1990, 77, S. 10-14
  • International Adoption in West Germany: A Private Affair. In: Howard Altstein, Rita J. Simon (Hrsg.): Intercountry Adoption: A Multinational Perspective. New York, Westport, London: Praeger 1991, S. 109-126
  • Auslandsadoptionen: Forschungsstand und Folgerungen. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 1991, 40, S. 42-49
  • Offene Adoptionsformen. Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge 1991, 71, S. 107-111
  • Einstellungen von Adoptionsvermittlern. Eine empirische Studie. Soziale Arbeit 1992, 41, S. 116-121
  • Adoptions in West Germany: Attitudes of Social Workers. British Journal of Social Work 1992, 22, S. 551-564
  • Familienfreizeit - ein seltenes sozialpädagogisches Angebot. Jugendhilfe 1992, 30, S. 362-364
  • Die Klientel von Adoptionsvermittlungsstellen - Ergebnisse einer bayerischen Studie. Zentralblatt für Jugendrecht 1993, 80, S. 248-250
  • Das Wissen von der Adoption. Einige praxisbezogene Hinweise auf dem Hintergrund des gegenwärtigen Forschungsstandes. Zeitschrift für Familienforschung 1993, 5, S. 63-67
  • Adoptionsvermittlung: Forschungsergebnisse und Verbesserungsvorschläge. Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge 1993, 73, S. 189-190
  • Nachbetreuung von Pflegefamilien: Befragungsergebnisse und Empfehlungen. Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge 1995, 75, S. 448-451
  • Angebote für Pflege- und Adoptiveltern. Zentralblatt für Jugendrecht 1995, 82, S. 538-540, 1996, 83, S. 57
  • Zur Vorbereitung auf die Pflegeelternschaft. Unsere Jugend 1995, 47, S. 503-506
  • Resultate wissenschaftlicher Untersuchungen - Folgerungen für Pflegefamilien. Kindeswohl 1996, 10 (3), S. 4-5
  • 20 Jahre Adoptionsreform - Konsequenzen aus veränderten Sichtweisen. Neue Praxis 1996, 26, S. 504-519

Besonders intensiv stieg ich schließlich in den Jugendhilfebereich "Allgemeine Förderung der Erziehung in der Familie" (§ 16 SGB VIII) ein - schließlich ermöglicht ja die Familienbildung das Zusammenführen mehrerer meiner Hauptinteressen. Beispielsweise verfasste ich 1996 die Monographie "Allgemeine Förderung der Erziehung in der Familie. § 16 SGB VIII" (Stuttgart u.a.: Boorberg).

Von viel größerer Bedeutung war aber das Projekt "Online-Familienhandbuch" (2001-2006), das ich am Staatsinstitut für Frühpädagogik zusammen mit Wassilios E. Fthenakis leitete und an dem drei weitere Kollegen mitwirkten. Wir gaben gemeinsam die Website www.familienhandbuch.de heraus, die im Endausbau rund 1.400 familienbildende Fachartikel umfasste. Bis zum Ende der finanziellen Förderung durch das Bundesfamilienministerium (2004) verantwortete ich 11 der 23 Rubriken redaktionell und verfasste rund 60 Beiträge für die Website. Bis November 2010 wurden Herr Fthenakis und ich als Herausgeber des "Online-Familienhandbuchs" auf der Startseite genannt; dann wurden unsere Namen entfernt, ohne dass wir darüber schriftlich oder mündlich informiert worden waren. Herr Fthenakis war zu diesem Zeitpunkt bereits seit mehreren Jahren pensioniert; ich war seit dem 01.01.2007 beurlaubt (s.u.).

Ein Teil der Beiträge auf der Website erschienen nach der redaktionellen Aufbereitung in "Knaurs Handbuch Familie. Alles, was Eltern wissen müssen" (München: Knaur 2004). Dieser Sammelband, der 2006 auch auf Chinesisch veröffentlicht wurde (Peking: Beijing Zhongzhibowen Book Publishing Co. 2006), wurde von Wassilios E. Fthenakis und mir herausgegeben.

Knaur HB    Knaur HB Chin

Familienbildung über das Internet zu leisten war zu Beginn des Jahrhunderts noch ungewöhnlich, und so wurde ich mehrfach zu Vorträgen und zur Mitwirkung an Sammelbänden eingeladen. In diesem Kontext entstanden beispielsweise folgende Publikationen:

  • Familienbildung: Situation, Träger, Perspektiven. Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge 1997, 77, S. 142-146
  • Ehe- und Familienbildung. In: Karl August Chassé, Hans-Jürgen von Wensierski (Hrsg.): Praxisfelder der Sozialen Arbeit. Eine Einführung. Weinheim, München: Juventa 1999 (2. Aufl. 2002, 3. Aufl. 2004, 4. Aufl. 2008), S. 147-155
  • Die Bildungsfunktion der Familie stärken: Neue Aufgabe der Familienbildung, Kindergärten und Schulen? Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge 2005, 85 (5), S. 155-159
  • Stärkung der Bildungsfunktion von Familien - eine Aufgabe für die Familienbildung. Zeitschrift für Kindschaftsrecht und Jugendhilfe 2006, Heft 1, S. 35-39
  • Familienbildung. In: Jutta Ecarius (Hg.): Handbuch Familie. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2007, S. 366-386

Aber nicht nur das Projekt "Online-Familienhandbuch" zeigt, dass ich schon frühzeitig die Chancen des Internets für Fachautoren entdeckt hatte. Bereits am 27.07.2001 gründete ich zusammen mit meiner Frau Ingeborg Becker-Textor die Website www.SGBVIII.de. Dieses Online-Handbuch zur Kinder- und Jugendhilfe enthielt mehrere Jahre später rund 170 Fachartikel zu den einzelnen Maßnahmen bzw. Paragraphen des SGB VIII. Im Jahr 2015 wurde ein Großteil der Beiträge gelöscht, weil sie veraltet waren, und durch neue Beiträge ersetzt.

Da das Interesse von meiner Frau und mir an der Kinder- und Jugendhilfe stark abgenommen hatte, übergaben wir zum 21.07.2015 die Verantwortung für das Online-Handbuch an zwei neue Mitherausgeber, Peter Büttner und Stefan Rücker. Einen Monat zuvor erreichte unsere Website laut seitwert.de den Rang 175.354 bei insgesamt 1.115.401 erfassten deutschen Websites. Bei alexa.com (einem Amazon-Unternehmen) war er mit 219.957 etwas schlechter - trotzdem ein gutes Ergebnis für ein Online-Handbuch mit relativ wenigen Beiträgen. Die im Zusammenhang mit dem Relaunch der Website verfassten bzw. aktualisierten Fachartikel werden wohl meine letzten Veröffentlichungen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe gewesen sein.

Sechs Bücher und viele Artikel zur Kinder- und Jugendhilfe können hier gelesen werden.

4. Karriere: Familien- und Bildungspolitik

Da Erkenntnisse der Familienforschung auch für Politiker relevant sind und die Angebote der Kinder- und Jugendhilfe bzw. Sozialarbeit von Bund, Ländern und Kommunen finanziert werden, beschäftigte ich mich ab Ende der 1980er Jahre mit der Familienpolitik. Bereits im Jahr 1991 wurde meine Monographie "Familienpolitik: Probleme, Maßnahmen, Forderungen" von der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit in München veröffentlicht, die auch als Lizenzausgabe bei der Bundeszentrale für politische Bildung (Bonn 1991) erschien.

Familienpolitik    Sozialpolitik

Diese Publikation war vermutlich ein Grund, weshalb ich vom 11.03.1992 bis 31.10.1993 in das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit abgeordnet wurde, um die Redaktion des "Familienberichts der Bayerischen Staatsregierung" zu übernehmen. Ich erstellte die Gliederung des Berichts, verfasste Textbausteine, koordinierte die Beiträge und bearbeitete die von Ministerien und anderen Dienststellen zur Verfügung gestellten Informationen.

Einige Jahre später übernahm ich die "Koordination" (Herausgeberschaft) für den Sammelband "Sozialpolitik. Aktuelle Fragen und Probleme", der 1996 von der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit in München publiziert wurde und ein Jahr später als Mitdruck beim Westdeutschen Verlag in Wiesbaden erschien (hier abrufbar). Ferner verfasste ich Fachartikel und Tagungsbeiträge wie beispielsweise:

  • Was Kinder brauchen: Rahmenbedingungen für eine gesunde kindliche Entwicklung. In: Evangelischer Pressedienst (Hrsg.): Schutz für das geborene Leben: Kinder in unserer Gesellschaft. Epd Dokumentation Nr. 41/91. Frankfurt: Selbstverlag 1991, S. 5-20
  • Wahlfreiheit der Frau zwischen Familie und Beruf - Ziel und Umsetzung. Politische Studien 1992, 43 (3), S. 48-54
  • Frau, Familie, Kind: Aufgaben und Leistungen der Politik. In: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit, Familie und Sozialordnung (Hrsg.): Frauen in Bayern. 10 Jahre Gleichstellungsarbeit. Dokumentation zum Kongress der Bayerischen Staatsregierung vom 30. und 31. Januar 1992. München: Selbstverlag 1992, S. 93-108
  • Kommunale Familienpolitik - Ergebnisse einer Umfrage in Bayern. Sozialer Fortschritt 1994, 43, S. 148-150
  • Arme Senioren - arme Familien. Bayerischer Wohlfahrtsdienst 1994, 46, S. 33-34
  • Familienpolitik im Kontext von Sozial-, Wirtschafts- und Finanzpolitik. In: Bildungswerk Weiterdenken e.V. - die Heinrich-Böll-Stiftung in Sachsen (Hrsg.): Gute Familienpolitik - schlechte Familienpolitik?! Gesprächsforum für Fachleute, PolitikerInnen und Interessierte, 2.-4. Februar 1996 in Leipzig. Tagungsdokumentation. Dresden: Selbstverlag 1996, S. 16-26

In den letzten zwei Jahrzehnten habe ich mich vor allem mit bildungspolitischen Fragen mit Bezug auf Kindertagesbetreuung und Schulpädagogik befasst (s.u.). So thematisierte ich z.B. die Politisierung der frühkindlichen Bildung, die Versorgung mit und den Bedarf an Betreuungsplätzen, die unterschiedlich hohen Pro-Kopf-Ausgaben der Bundesländer für Kindertagesbetreuung und die Rahmenbedingungen in Kitas. Ferner forderte ich eine stärkere Zukunftsorientierung des Bildungswesens, eine Überprüfung der Lehrinhalte und modernere Unterrichtsformen. Viele meiner Gedanken flossen auch in die Arbeit des Sachausschusses "Familie - Erziehung - Bildung" des Landeskomitees der Katholiken in Bayern ein, dem ich von 2005 bis 2010 als Mitglied angehörte.

5. Karriere: Kindertagesbetreuung

Bereits kurz nach meiner Anstellung in der Abteilung "Familienforschung" des Münchner Staatsinstituts begann ich - auch motiviert durch meine Frau - Fortbildungen für Erzieherinnen durchzuführen und Artikel für an sie gerichtete Fachzeitschriften zu verfassen. Viele der von mir bearbeiteten Themen wie z.B. der Familienwandel, die Auswirkungen von Trennung und Scheidung auf die kindliche Entwicklung oder das Leben in einer Teilfamilie waren für Erzieherinnen neu und damit interessant. So entstanden beispielsweise die Artikel:

  • Familienerziehung heute. Implikationen für die Kindergartenarbeit. Wehrfritz Wissenschaftlicher Dienst 1988, Nr. 40, S. 1-3
  • Strukturwandel der Familie. Konsequenzen für die Kindergartenarbeit. Kindergarten heute 1988, 18, S. 134-138
  • Trennung - Scheidung - Wiederheirat. Der Scheidungszyklus und seine Auswirkungen auf das Kindergartenkind (mit Ingeborg Becker-Textor). Wehrfritz Wissenschaftlicher Dienst 1989, Nr. 43, S. 5-8
  • Kinder im Scheidungszyklus: Wo können Erzieherinnen helfen? KinderTageseinrichtungen, KiTa aktuell 1990, 2, S. 165-168
  • Kleinkindheit heute - Konsequenzen für Kindertageseinrichtungen. KinderTageseinrichtungen aktuell, KiTa Bay 1991, 3, S. 58-60

Als seitens der zuständigen Ministerien der Bayerischen Staatsregierung die Abspaltung und Verlagerung der Abteilung "Familienforschung" nach Bamberg beschlossen (und im Jahr 1992 vollzogen) wurde, wechselte ich in den Arbeitsbereich "Frühpädagogik". Der Hauptgrund für diese Entscheidung war, dass meine Frau zu diesem Zeitpunkt als Referentin im Sozialministerium arbeitete und keine vergleichbare Stelle in Bamberg hätte finden können. Wir wollten werktags nicht getrennt leben, zumal wir sowieso schon zwei Wohnorte hatten (wir hatten nicht nur in München eine Wohnung, sondern auch in Würzburg, da dort viele Verwandte und die meisten Freunde lebten).

Die zunächst von mir im Staatsinstitut für Frühpädagogik verantworteten Projekte knüpften an meine bisherigen Interessen an; später kamen neue Schwerpunkte hinzu:

  • "Familienunterstützende Maßnahmen im Kontext des Kindergartens" (1989-1992): Mein Aufgabenbereich bei diesem vom Bayerischen Sozialministerium initiierten Modellversuch umfasste Konzeptentwicklung, Projektleitung, die Beratung der beiden Projektmitarbeiterinnen und die wissenschaftliche Begleitung.
  • "Weiterentwicklung von Kindertageseinrichtungen" (1994-1995): In diesem Modellversuch, bei dem rund 10 Kolleg/innen aus dem Staatsinstitut für Frühpädagogik kooperierten, deckte ich den Themenbereich "Elternarbeit" ab, beriet eine Kindertageseinrichtung mit weiter Altersmischung und referierte auf Fortbildungsveranstaltungen für die Modelleinrichtungen.
  • "Intensivierung der Elternarbeit" (1994-1997): Die von mir übernommene Projektleitung umfasste die Konzeptentwicklung, die Beratung der beiden Projektmitarbeiterinnen bei der Verbesserung der Elternarbeit in 70 Kindergärten der Diözese Passau und die wissenschaftliche Begleitung. Im Kontext dieses Projekts führte ich den Begriff der "Erziehungspartnerschaft" in die Frühpädagogik ein: Ich verwendete ihn erstmals in dem Artikel "Elternarbeit: Gemeinsam für unsere Kinder aktiv", der 1995 in der Zeitschrift "Kinderzeit" erschien. Ein Jahr später wählten Brigitte Blank (Projektmitarbeiterin) und ich den Begriff für den Titel der Broschüre "Elternmitarbeit - auf dem Wege zur Erziehungspartnerschaft", die an alle Kindertageseinrichtungen in Bayern verteilt wurde und bis ca. 2010 auf der Website des Bayerischen Sozialministeriums abgerufen werden konnte. Das Wort "Bildungspartnerschaft" benutzte ich 2002 zum ersten Mal bei einer Veröffentlichung auf www.kindergartenpaedagogik.de (s.u.). Beide Begriffe verbreiteten sich schnell im Elementarbereich - auch dadurch bedingt, dass sie in die Bildungspläne wohl aller Bundesländer aufgenommen wurden, die einige Jahre später im Auftrag der für Kindertagesbetreuung zuständigen Ministerien erstellt wurden.
  • "Jahrbuch der Frühpädagogik und Kindheitsforschung" (1994-2002): Diese von Wassilios E. Fthenakis und mir herausgegebene Buchreihe umfasst die Sammelbände "Problemkinder? Auffällige Kinder in Kindergarten und Hort" (1996), "Qualität von Kinderbetreuung: Konzepte, Forschungsergebnisse, internationaler Vergleich" (1998), "Pädagogische Ansätze im Kindergarten" (2000) und "Mutterschaft, Vaterschaft" (2002). Ich zeichnete für die Redaktion der Bücher verantwortlich, verfasste mehrere Kapitel selbst und übersetzte die englischsprachigen Beiträge.
  • "IFP-Infodienst 'Bildung, Erziehung, Betreuung'" (1995-2006): Ich war Redakteur von einem der zwei pro Jahr erscheinenden Hefte bzw. seit 2002 Redakteur der Doppelnummer. Die Fachzeitschrift wird in Bayern allen Kindertageseinrichtungen, Fachakademien, Jugendämtern und (Träger-, Fach-) Verbänden zur Verfügung gestellt.
  • "Vernetzung von Kindertageseinrichtungen mit psychosozialen Diensten" (1997-2000): Dieser Modellversuch wurde von mir konzipiert und geleitet. 25 Jugendämter und sechs Kindertageseinrichtungen wurden von mir vor Ort beraten, weitere 12 Tagesstätten von einer Kollegin.
  • "Fortbildung von Jugendamtsmitarbeiter/innen zu Fragen der Kindertagesbetreuung" (2000-2001): Auf der Grundlage einer von mir durchgeführten und ausgewerteten Umfrage wurden von mir mehrere Fachtagungen im Staatsinstitut für Frühpädagogik organisiert und durchgeführt. Die Veranstaltungen bildeten einen wesentlichen Baustein der Weiterqualifizierung von Mitarbeitern in der Kindergartenaufsicht bei Jugendämtern und Regierungen.
  • "Bayerischer Bildungs- und Erziehungsplan" (2003-2005): Bei diesem Kooperationsprojekt des Bayerischen Sozialministeriums und des Staatsinstituts für Frühpädagogik erstellte ich drei Kapitel und leistete wesentliche Beiträge zu weiteren Kapiteln. Ferner übernahm ich die Redaktion der Rubriken zum Bildungsplan auf der Website des Staatsinstituts für Frühpädagogik. Ich arbeitete in der Fach- und in der Implementationskommission zum Bildungsplan mit und betreute mehrere Kindertageseinrichtungen während der Implementationsphase.
  • "Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern" (2005-2006): Im Rahmen dieses Projekts veröffentlichte ich eine Monographie, gab einen Sammelband mit fünf von mir geschriebenen Kapiteln heraus und verfasste mehrere Artikel.

Seit dem 01.01.2007 bin ich vom Staatsinstitut für Frühpädagogik beurlaubt, weil ich mich auf dem Gebiet der Zukunftsforschung weiterqualifizieren wollte (meine 6. Karriere, s.u.) und dies im Rahmen meines Angestelltenverhältnisses nicht möglich war. Ich bin aber weiterhin im Bereich der Frühpädagogik als Autor, Referent und Fortbildner tätig.

Projektarbeit im Kindergarten    Elternarbeit im Kindergarten    Erziehungspartnerschaft    Bildung im Kindergarten

Während der vorgenannten Projekte, aber auch unabhängig von ihnen, und in den Jahren nach meiner Beurlaubung entstanden folgende 17 Monographien und Sammelbände, die oft mehrere Auflagen erreichten:

  • Kind, Familie, Kindergarten. München: Don Bosco 1992
  • (Hrsg.) Elternarbeit mit neuen Akzenten: Reflexion und Praxis. Freiburg, Basel, Wien: Herder 1994 (5. Aufl. 1999)
  • Projektarbeit im Kindergarten: Planung, Durchführung, Nachbereitung. Freiburg, Basel, Wien: Herder 1995 (9. Aufl. 2004); Neuauflage: Norderstedt: Books on Demand 2005 (2. Aufl. 2013)
  • (Hrsg.) Problemkinder? Auffällige Kinder in Kindergarten und Hort. Weinheim, Basel: Beltz 1996
  • Der offene Kindergarten - Vielfalt der Formen (verfasst zusammen mit Ingeborg Becker-Textor). Freiburg, Basel, Wien: Herder 1997 (2. Aufl. 1998)
  • Qualität von Kinderbetreuung: Konzepte, Forschungsergebnisse, internationaler Vergleich (herausgegeben mit Wassilios E. Fthenakis). Weinheim, Basel: Beltz 1998
  • Kooperation mit den Eltern. Erziehungspartnerschaft von Familie und Kindertagesstätte. München: Don Bosco 2000
  • Pädagogische Ansätze im Kindergarten (herausgegeben mit Wassilios E. Fthenakis). Weinheim, Basel: Beltz 2000
  • (Hrsg.) Verhaltensauffällige Kinder fördern. Praktische Hilfen für Kindergarten und Hort. Weinheim, Basel: Beltz 2004 (ab Ende 2006: Berlin, Düsseldorf, Mannheim: Cornelsen Verlag Scriptor)
  • Elternarbeit im Kindergarten: Ziele, Formen, Methoden. Norderstedt: Books on Demand 2005 (2. Aufl. 2013, 3. Aufl. 2018)
  • Bildung im Kindergarten. Zur Förderung der kognitiven Entwicklung. Münster: Monsenstein und Vannerdat 2006
  • (Hrsg.) Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit Eltern. Gemeinsam Verantwortung übernehmen. Freiburg, Basel, Wien: Herder 2006
  • Die Erzieherin-Kind-Beziehung. Zentrum von Bildung und Erziehung (herausgegeben mit Fabienne Becker-Stoll). Berlin, Düsseldorf, Mannheim: Cornelsen Verlag Scriptor 2007
  • Kindertagesbetreuung für unter Dreijährige zwischen Ausbau und Bildungsauftrag (herausgegeben mit Maria-Theresia Münch). Berlin: Eigenverlag des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge 2009
  • Kinderbetreuung gesucht. Elternratgeber: Kindertageseinrichtungen und Tagespflege. Norderstedt: Books on Demand 2010
  • Bildungs- und Erziehungspartnerschaft in Kindertageseinrichtungen. Norderstedt: Books on Demand 2011 (2. Aufl. 2015)
  • Bildung im Kindergarten. Zur Förderung kognitiver Kompetenzen. Neuausgabe. Norderstedt: Books on Demand 2012

Schon diese 17 Buchtitel zeigen, dass die 5. Karriere meine produktivste ist. Dies verdeutlichen auch die mehr als 200 Beiträge, die in Fachzeitschriften und Sammelbänden erschienen sind. So möchte ich an dieser Stelle keine Artikel auflisten, sondern noch einmal auf das Gesamtverzeichnis meiner Publikationen verweisen. Sieben Bücher und viele Fachartikel können auch hier gelesen werden.

Auch die meisten der über 470 Veranstaltungen - mit mehr als 24.000 Teilnehmer/innen -, an denen ich als Referent oder Fortbildner mitwirkte (Stand: Dezember 2017), richteten sich an sozialpädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. Von mir häufig behandelte Themen waren z.B. Elternarbeit, Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern, Kindeswohlgefährdung, Vernetzung von Kitas mit psychosozialen Diensten, frühkindliche Bildung, Freispiel, Projektarbeit, Formen der Gruppierung, kognitive Entwicklung von Kleinkindern, Hochbegabung und Migration. Ein Gesamtverzeichnis aller Veranstaltungen, an denen ich mitwirkte, ist hier zu finden.

Erwähnt werden soll aber noch, dass viele meiner Erkenntnisse auch für Lehrer relevant sind und für diese aufbereitet wurden. So entstanden z.B. die Monographie "Elternarbeit in der Schule" (Norderstedt: Books on Demand 2013, 2. Aufl. 2018) und folgende Artikel:

  • Alleingelassene Kinder, alleingelassene Familien. Grundschulmagazin 1990, 5 (2), S. 39-40
  • Unser Schulkind ist auffällig - Ursachen und Hilfsangebote (mit Ingeborg Becker-Textor). Elternforum 1990, Nr. 2, S. 16-19
  • Schüler helfen Schülern. 'Peer helpers' in den USA. Neue Deutsche Schule 1990, 42 (9), S. 22-23
  • Was Schule heute leisten soll. Überlegungen zur Förderung der Persönlichkeitsentwicklung in der Schule. Elternforum 1992, 24 (4), S. 5-9
  • Schule und Jugendhilfe - Beratung bei Schulproblemen und Verhaltensauffälligkeiten. SchulVerwaltung Bayern, SchVw BY 1993, 16, S. 341-343
  • Eltern in der Schule? Auf dem Weg zur Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern. In: Anton A. Bucher, Karin Lauermann, Elisabeth Walcher (Hrsg.): Wie viel Gefühl braucht der Mensch? Emotionen im pädagogischen Alltag. Wien: öbv & hpt 2004, S. 168-182
  • Pädagogische Kooperation. Erziehungspartnerschaft bei verhaltensauffälligen Kindern. Grundschulmagazin 2009, 77 (3), S. 54-56
  • Individualisierung der Bildungsprozesse. Die Grundschulzeitschrift 2009, 23 (223.223), S. 26
  • Von der Elternarbeit zur Bildungs- und Erziehungspartnerschaft. Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Eltern entwickeln. SchulVerwaltung Bayern, SchVw BY 2013, 36 (3), S. 82-85
  • Begabte Kinder. Entdecken, motivieren und fördern. Die Grundschulzeitschrift 2013, 27 (267), S. 12-16

Gelegentlich hielt ich Vorträge auf Veranstaltungen für Lehrer bzw. führte Fortbildungen für diese Zielgruppe durch.

Ein besonderer Schwerpunkt meiner 5. Karriere ist die Herausgabe des Online-Handbuchs "Kindergartenpädagogik" (seit September 2015 "Das Kita-Handbuch"). Ich habe die Website www.kindergartenpaedagogik.de am 01.08.2000 eingerichtet - zunächst mit 45 Fachartikeln, die von mir oder meiner Frau Ingeborg Becker-Textor verfasst worden waren. Aber schon im Oktober wurden die ersten Beiträge von anderen Autoren aufgenommen. Damit war die Zielrichtung klar: Das Online-Handbuch "Kindergartenpädagogik" soll Fachkräften in Kindertageseinrichtungen, Studierenden an (Beruf-) Fachschulen und Hochschulen, Eltern und anderen Interessierten den kostenlosen Zugang zu Fachartikeln rund um die Kindertagesbetreuung bieten und sie auf Bücher zu dieser Thematik hinweisen.

Die Zahl der Fachtexte stieg in den folgenden Jahren stark an - auf mehr als 1.300 Artikel im Jahr 2017. Ferner enthält das Online-Handbuch rund 1.000 Kurztexte zu relevanten Fachbüchern, Listen empfohlener und preisgekrönter Bilderbücher, Kinderspiele und Musik-CDs, Hinweise auf Videofilme bzw. DVDs zur Kindertagesbetreuung sowie Rezensionen von Bilder- und Kinderbüchern.

Im September 2015 erfolgte ein umfassender Relaunch des Online-Handbuchs. Die Website erhielt ein Content Management System (Joomla!), ein neues Design bzw. Layout und den treffenderen Namen "Das Kita-Handbuch". Ferner wurden Bezeichnungen von Rubriken und Unterrubriken verändert (einige wurden auch gelöscht) und viele Fachartikel neu zugeordnet. Auf allen Seiten wird nun das Menü angezeigt; zum Teil werden zusätzlich Aufklappmenüs verwendet. Die Suchfunktion ist seitdem werbefrei, und bei den Textseiten gibt es jetzt eine Druckfunktion.

Um die Zukunft der Website sicherzustellen, wurde am 08.11.2017 Antje Bostelmann Mitherausgeberin der Website. Sie wird Anfang 2018 eine neue Redaktion in Berlin aufbauen und die Verantwortung für die Weiterentwicklung von "Das Kita-Handbuch" übernehmen. Dann werde ich mich auf eine beratende Funktion beschränken - und gelegentlich noch Beiträge für die Website verfassen.

Anfang November 2017 erreichte "Das Kita-Handbuch" laut seitwert.de den Platz 4.212 von 1.207.549 erfassten deutschen Websites. Bei alexa.com (einem Amazon-Unternehmen) war er mit 11.408 etwas schlechter. Bei checkpagerank.net wurde der Global Rank mit 235.833 bewertet sowie die Zahl externer Backlinks mit 16.956 und verlinkender Domains mit 2.608 angegeben. Diese Daten zeigen die intensive Nutzung der Website trotz der Spezialisierung auf den relativ kleinen Bereich der frühkindlichen Bildung. Sie verdeutlichen aber auch, dass Antje Bostelmann ein "schweres Erbe" antreten wird...

Im September 2002 gründete ich die Website "Kindertagesbetreuung"; im November 2016 habe ich sie umfassend überarbeitet. Unter der URL www.kindertagesbetreuung.de informiere ich insbesondere Eltern mit unter dreijährigen Kindern über verschiedene Formen von Kindertageseinrichtungen und über die Kindertagespflege. Ich stelle z.B. dar, nach welchen Vorgaben Kleinkinder gebildet und erzogen werden, wie Eltern die Qualität eines Kinderbetreuungsangebots beurteilen können, wie das Anmeldeverfahren und die Eingewöhnung von Kleinkindern verlaufen, was an Mitarbeit seitens der Eltern erwartet wird und wie sie das Geschehen in der Kindertagesstätte bzw. in der Tagespflegestelle mitbestimmen können. Ferner beschreibe ich, wie sich Kindertagesbetreuung auf die Beziehung zwischen Eltern und Kind auswirkt, wie Eltern die außerfamiliale Erziehung und Bildung ihres Kindes unterstützen können und dass Fachkräfte und Tagesmütter ihnen bei Erziehungsproblemen helfen können. Die Inhalte der Website veröffentlichte ich später in dem Buch "Kita, Kinderkrippe, Kindergarten, Tagespflege. Was Eltern über Kinderbetreuung wissen sollten" (Norderstedt: Books on Demand 2018).

Kinderbetreuung    Elternarbeit in der Schule

Seit Februar 2010 verantworte ich noch die Website "Elternarbeit in Kita und Schule": Unter www.elternarbeit.info stelle ich das von mir mitgeprägte Konzept der "Bildungs- und Erziehungspartnerschaft" zwischen Familie, Kindertageseinrichtung und Schule vor und beschreibe, wie es von Erzieherinnen und Lehrern umgesetzt werden kann.

Des Weiteren bin ich "Comprehensive Life Member" der "National Association for the Education of Young Children" (NAEYC) (1995-laufend), Mitglied des "Editorial Board" des "Early Childhood Education Journal" (1999-2009) und Mitglied der "Plattform EduCare" (2007-laufend).

6. Karriere: Zukunftsforschung

Wie bereits erwähnt, wurde ich am 01.01.2007 vom Staatsinstitut für Frühpädagogik beurlaubt, um mich auf dem Gebiet der Zukunftsforschung weiterzuqualifizieren. Die Beurlaubung wurde inzwischen bis zum 31.12.2019 (Renteneintritt) verlängert.

Im November 2006 gründete ich zusammen mit meiner Frau Ingeborg Becker-Textor das nicht universitäre Institut für Pädagogik und Zukunftsforschung (IPZF) in Würzburg. Es wird von unserer Wohnung aus betrieben.

Mit Themen der Zukunftsforschung hatte ich mich seit Beginn der 1990er Jahre befasst, wobei mich vor allem die demographische Entwicklung und die Konsequenzen für das Sozialsystem interessierten. So entstanden Artikel wie beispielsweise:

  • Bevölkerungsrückgang und Generationenkonflikt. Caritas 1992, 93, S. 350-356
  • Zusammenbruch des Sozialstaates? Generationenkrieg? Die Bevölkerungsentwicklung und ihre Konsequenzen. Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge 1994, 74, S. 58-63
  • Die Bevölkerungsentwicklung in westlichen Ländern. Stimme der Familie 1994, 41 (11), S. 9-10
  • Bevölkerungsentwicklung: Konsequenzen für Gesellschaft und Politik. In: Martin R. Textor (Koordination): Sozialpolitik. Aktuelle Fragen und Probleme. München: Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit 1996, S. 11-28
  • Germany's Approaching Pension Disaster. No Lessons Learned. World Future Review 2011, Fall-Heft, S. 66-71

Ab der Jahrhundertwende kam das Interesse an einer zukunftsorientierten Bildung und Erziehung von Kleinkindern, Schulkindern und Jugendlichen hinzu:

  • Kindergarten - das Tor zur Bildung. Die nächste Generation auf die Wissensgesellschaft vorbereiten. Welt des Kindes 1999, 77 (6), S. 28-31
  • Zukunftsforschung - das Wissens- und das Bildungsdelphi. Entdeckungskiste 2000, Heft 1, S. 6-7

Während meiner Beurlaubung erfasste ich zunächst die wichtigsten Zukunftstrends und stellte sie zunächst in der Monographie "Zukunftsentwicklungen. Trends in Technik, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik" (Norderstedt: Books on Demand 2010) und später in dem Buch "Zukunftstrends - ein Überblick" (Norderstedt: Books on Demand 2018) zusammen. Dann ermittelte ich Kompetenzen, die Kinder von heute benötigen, damit sie in der Welt von morgen beruflich erfolgreich sein, positive Beziehungen zu anderen Menschen aufbauen und ihr persönliches Glück finden können. Schließlich untersuchte ich, wie Eltern, Erzieherinnen und Lehrer Kindern diese Fähigkeiten und Einstellungen vermitteln können. Meine Erkenntnisse veröffentlichte ich u.a. in dem Buch "Zukunftsorientierte Pädagogik: Erziehen und Bilden für die Welt von morgen. Wie Kinder in Familie, Kita und Schule zukunftsfähig werden" (Norderstedt: Books on Demand 2012, 2. Aufl. 2018).

Zukunftstrends    Zukunft von Familie    Zukunftsorientierte Paedagogik

Inzwischen dürfte aufgefallen sein, dass meine letzten Bücher bei Books on Demand erschienen sind - und nicht mehr in Fachverlagen. Im Grunde geschah dies aus einer gewissen Verärgerung heraus: Fachverlage verlangen entweder immer mehr Vorarbeiten (bis hin zu druckfertigen Textdateien) oder lassen die Manuskripte von fachfremden Lektoren aufbereiten, die häufig Textpassagen "verschlimmbessern" und oft erst nach längeren Diskussionen wieder die vom Autor gewünschte Fassung einarbeiten. Fachbücher erscheinen zumeist in kleinen Auflagen und sind vielfach sehr teuer, obwohl keine Honorare mehr gezahlt werden. Manchmal bringt der Verlag noch im gleichen Jahr oder kurze Zeit später einen konkurrierenden Titel auf den Markt, anstatt den Verkauf des ersten Buches so zu fördern, dass Folgeauflagen möglich sind.

Bei Books on Demand muss ich wohl ebenfalls eine für den Druck aufbereitete Textdatei hochladen, habe aber alle Freiheiten hinsichtlich des Layouts, der Tabellen, Grafiken und anderen Abbildungen. Ich kann den Einband selbst gestalten und den Preis des Buches - und damit auch die Höhe meines Honorars - festlegen. Zumeist ist der Preis niedriger als bei einem Fachverlag. Und gute Bücher verkaufen sich auch über Books on Demand: Von meinen Werken wurden bis Ende 2016 mehr als 14.000 Stück erworben...

Die Inhalte meiner Bücher zur Zukunftsforschung sind auch auf meinen Websites www.zukunftsentwicklungen.de und www.zukunftsorientierte-paedagogik.de zu finden, wo sie immer wieder ergänzt und aktualisiert werden. Ferner sind zu der Thematik mehrere Fachartikel erschienen, zum Beispiel:

  • In welcher Welt werden unsere Kinder leben? Konsequenzen aus der Zukunftsforschung für Bildung und Erziehung (2008). www.ipzf.de/zukunftsfaehigkeit.html
  • Die Wissensgesellschaft fordert soziale Kompetenzen. Humane Schule 2010, 36, Oktober-Heft, S. 16
  • Vor der Rentenkatastrophe: 25 Jahre hat die Politik schon verschlafen (2011). www.ipzf.de/rentenkatastrophe.html
  • Zukunftsorientierte Pädagogik (2012). www.kindergartenpaedagogik.de/1730.html
  • Entwicklungen in Familie, Kindertageseinrichtung und Schule - Konsequenzen für die Jugendhilfe. Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge 2012, 92 (8), S. 385-389
  • Familie und Gesellschaft. Zukunftstrends. Wirtschaftspolitische Blätter 2012, 59 (2), S. 347-360
  • Bildungsziele zukunftsorientiert gestalten. Thema Jugend. Zeitschrift für Jugendschutz und Erziehung 2012, Heft 2, S. 6-8
  • Kindertagesstätten der Zukunft (2013). www.kindergartenpaedagogik.de/2262.html
  • Zukunft von Familie und Kindheit. Zeitschrift für Kindschaftsrecht und Jugendhilfe 2014, Heft 4, S. 134-138
  • Das unsichtbare Netz: Gegenwart und Zukunft (2014). www.ipzf.de/netz.html
  • Die Zukunft der Sexualität (2015). www.ipzf.de/sex.html

Deutlich wird, dass ich auch einzelne Zukunftsentwicklungen genauer analysiert habe oder Konsequenzen für die Kindheit, das Familienleben bzw. die Kinder- und Jugendhilfe herausgearbeitet habe. Dies geschah auch in meinem Buch "Die Zukunft von Sexualität, Familie, Kindheit und Jugend" (Norderstedt: Books on Demand 2018).

In den letzten Jahren habe ich häufig über Zukunftstrends und deren Konsequenzen vor Erzieherinnen, Eltern, Lehrern, Sozialarbeitern und Psychologen referiert bzw. die Thematik in Fortbildungen aufgegriffen. Ferner war ich von 2008 bis 2016 Mitglied der "World Future Society".

Ausblick

Abschließend möchte ich darauf verweisen, dass im Verlauf der Jahre das Internet eine immer größere Bedeutung für mich als Herausgeber und Autor bekommen hat. Neben den bereits genannten gründete ich noch weitere Websites, die allerdings nach mehr oder minder langer Zeit wieder gelöscht und deren Texte anderweitig verwendet wurden (z.B. rahmenplan.de, ZukunftWerkstatt.de, mutterschaft.info, familie-der-zukunft.de, senioren-im-zentrum.de). Derzeit verzeichnen die von mir verantworteten Websites mehr als 12 Millionen Seitenaufrufe im Jahr. Einige meiner Online-Artikel werden häufiger als 1.000 Mal pro Monat angeklickt - und das schon seit vielen Jahren. So erreiche ich über das Internet in der Regel mehr Leser als über die Veröffentlichung in einer Fachzeitschrift oder in einem Sammelband.

Textor

Nun stehe ich kurz vor meiner 7. Karriere: dem Rentenalter. Sicherlich werden in dieser Zeit noch Fachartikel entstehen; auch ein Buch ist geplant. Aber es werden andere Aktivitäten in den Vordergrund rücken: Zum einen möchten meine Frau und ich noch viel reisen - wir haben in all den gemeinsamen Jahren mindestens sechs Wochen pro Jahr im Ausland verbracht, zunächst oft außerhalb Europas, nun vor allem in Italien, Spanien und Frankreich. Zum anderen haben wir seit dem Jahr 2006 einen Schrebergarten, den wir nicht mehr wie bisher vor allem als "Arbeitsort" erleben möchten, sondern auch zunehmend zur Entspannung nutzen wollen. Und anstatt von Fachliteratur möchte ich wieder mehr Romane lesen...